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Blog erstellen: In 9 Schritten zu deinem erfolgreichen Unternehmensblog

  • Autorenbild: Alexandra Ullrich
    Alexandra Ullrich
  • 8. Juli
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Aug.

Blog erstellen für Unternehmen in Wordpress

Warum überhaupt einen Blog erstellen?


Ein Blog kann weit mehr sein als nur ein digitales Tagebuch – gerade für Unternehmen und Selbstständige ist er ein strategisches Marketinginstrument, das langfristig wirkt. Doch warum lohnt es sich wirklich, einen Blog zu erstellen?


Ein Corporate Blog hilft dir dabei, deine Expertise sichtbar zu machen, Vertrauen aufzubauen und regelmäßig relevante Inhalte für deine Zielgruppe zu veröffentlichen. Statt nur über Produkte oder Leistungen zu sprechen, bietest du mit hilfreichen Blogartikeln echten Mehrwert und positionierst dich als Problemlöser in deiner Branche.


Ein gut gepflegter Blog verbessert zudem deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen (SEO) und bringt so organisch neue Besucher auf deine Website. Jeder Artikel ist wie ein zusätzlicher Eintrittspunkt für Google – je mehr relevanter Content, desto größer deine Chance, gefunden zu werden.


Auch für den Vertrieb kann ein Blog Gold wert sein: Du unterstützt deine Buyer Journey mit gezielten Inhalten, stärkst dein Branding und bleibst im Gedächtnis – ganz ohne aufdringliche Werbung. Kurz: Dein Blog arbeitet für dich, auch wenn du gerade nicht online bist.




7 Gründe für einen Blog im Marketing-Mix






Was brauche ich, um einen Blog zu starten?


Bevor du mit dem Schreiben loslegst, brauchst du ein solides Fundament. Denn ein erfolgreicher Blog startet nicht nur mit guten Ideen, sondern auch mit den richtigen technischen und strategischen Voraussetzungen.





Blog-Voraussetzungen: Das brauchst du wirklich


Zuerst brauchst du eine eigene Domain (z. B. www.dein-unternehmen.de) und ein passendes Hosting-Paket, auf dem dein Blog liegt. Die Wahl des Hosters entscheidet u. a. über Ladegeschwindigkeit, Sicherheit und Support – also besser nicht am falschen Ende sparen.


Ein weiterer zentraler Punkt: Welches CMS eignet sich für deinen Blog? Ein CMS (Content-Management-System) hilft dir dabei, Beiträge zu schreiben, Seiten zu erstellen und Inhalte zu verwalten – ganz ohne Programmierkenntnisse.


Aber Technik allein reicht nicht. Du solltest dir auch strategisch überlegen:


  • Wer ist deine Zielgruppe?

  • Welche Themen willst du regelmäßig behandeln?

  • Wie häufig möchtest du bloggen?


Ohne ein inhaltliches Konzept und eine saubere technische Basis läuft dein Blog sonst schnell ins Leere.




Vergleich beliebter Blog-CMS


Hier findest du eine übersichtliche Tabelle mit den bekanntesten Systemen:



Tipp: Wenn du flexibel bleiben möchtest, ist WordPress meist die beste Wahl – gerade, wenn SEO und Individualisierung für dich wichtig sind.







Die richtige Blogstrategie entwickeln


Bevor du deinen ersten Blogartikel veröffentlichst, solltest du dir eine klare Blog-Strategie entwickeln. Denn ohne Plan schreibst du schnell an deiner Zielgruppe vorbei oder verlierst dich im Aktionismus.




Zielgruppe für den Blog definieren


Frag dich zuerst: Für wen schreibst du eigentlich? Ob Selbstständige, Entscheider in Unternehmen oder Verbraucher – je klarer deine Zielgruppe, desto gezielter kannst du Inhalte formulieren. Überleg dir:


  • Welche Fragen stellen sich deine Wunschkunden regelmäßig?

  • Welche Probleme kannst du mit deinem Know-how lösen?

  • Welche Tonalität passt zu ihnen?


Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto leichter fällt dir später die Themenfindung.




Themen und Ziele festlegen


Ein Blog ohne Ziel bleibt oft ohne Wirkung. Willst du Reichweite aufbauen, Leads generieren oder dich als Experte positionieren? Je nach Ziel brauchst du andere Inhalte – informativ, beratend, inspirierend oder konvertierend.


Auf dieser Basis erstellst du dann deinen Themenplan für den Blog – idealerweise für 3 bis 6 Monate im Voraus. So bleibst du fokussiert, planst Beiträge strategisch und vermeidest spontane Ad-hoc-Texte, die nicht einzahlen.




Checkliste für deine Blogstrategie





Blog erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung


Du möchtest deinen eigenen Blog erstellen – ganz ohne Vorkenntnisse? Kein Problem! Hier findest du eine einfache Anleitung, mit der du Schritt für Schritt deinen Blog startest – von der Domain bis zum ersten Beitrag.




Blog starten: So gehst du vor


Ob du für dein Business bloggen willst oder dein Wissen sichtbar machen möchtest: Mit einem gut vorbereiteten Fahrplan sparst du Zeit und vermeidest typische Anfängerfehler.


Diese Anleitung zeigt dir, wie du auch ohne Technik-Know-how starten kannst – und zwar nachhaltig und suchmaschinenfreundlich.



Blog erstellen Schritt für Schritt – dein Fahrplan


Tipp: Du musst nicht alles an einem Tag umsetzen. Nimm dir Schritt für Schritt Zeit – Qualität zahlt sich beim Bloggen langfristig aus!




Blogartikel schreiben: Aufbau & Tipps


Ein Blog steht und fällt mit seinen Inhalten. Deshalb solltest du nicht einfach drauflosschreiben, sondern deinen Blogbeitrag strategisch aufbauen – damit er nicht nur gelesen, sondern auch gefunden und verstanden wird.




Wie schreibe ich einen Blogartikel?


Ein guter Artikel beginnt mit einem klaren Thema, orientiert sich an den Interessen deiner Zielgruppe und liefert echten Mehrwert. Du kannst natürlich auch Blogartikel schreiben lassen, wenn dir die Zeit fehlt oder du auf professionelles Text-Know-how setzen willst. Aber selbst wenn du selbst schreibst, helfen dir klare Strukturen und ein roter Faden ungemein.




Der ideale Aufbau eines Blogartikels


  1. Hook & Einleitung: Zieh Leser mit einer spannenden Frage oder einem Pain Point ins Thema.

  2. Hauptteil mit Zwischenüberschriften: Gliedere deinen Text sinnvoll, nutze H2/H3 und arbeite mit Absätzen, Listen und Beispielen.

  3. Visuelle Unterstützung: Verwende Bilder, Infografiken oder Tabellen, um Inhalte aufzulockern.

  4. Fazit & Call-to-Action: Fasse die wichtigsten Learnings zusammen und leite zur nächsten Aktion über (z. B. Newsletter, Kontakt, Download).




5 typische Fehler beim Blogartikel schreiben





SEO für deinen Blog – so wirst du gefunden


Du hast großartige Inhalte, aber niemand liest sie? Dann fehlt dir vermutlich ein entscheidender Baustein: SEO für Blogs. Mit gezielter Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgst du dafür, dass deine Beiträge bei Google & Co. sichtbar werden und deine Zielgruppe dich überhaupt erst findet.




Warum ist Blog-SEO so wichtig?


Ein Blog kann organisch wachsen – ohne Werbebudget. Aber nur, wenn du deine Blogartikel SEO-optimierst und SEO-freundlich schreibst, damit sie auch auf relevante Suchanfragen ranken. Dabei geht es nicht um Trickserei, sondern um klare Inhalte, die den Suchintentionen deiner Leser entsprechen.




Checkliste: SEO-Basics für deinen Blogartikel


  • Fokus-Keyword sinnvoll im Text, Titel und in H1/H2 verwenden

  • Meta-Title & Meta-Description optimieren (max. 60 / 120 Zeichen)

  • Bilder mit beschreibenden Alt-Tags & komprimierten Dateigrößen nutzen

  • Interne Verlinkung zu themenrelevanten Unterseiten & Beiträgen

  • Mobile-Optimierung & gute Lesbarkeit (z. B. kurze Absätze)

  • Ladezeit prüfen und technische SEO nicht vernachlässigen

  • Inhalte regelmäßig aktualisieren & ausbauen




Tools für Keyword-Recherche & Content-Optimierung


Ubersuggest

Einsatzbereich: Keyword-Recherche & Content-Ideen

Besonderheiten: Einsteigerfreundlich, auch auf Deutsch

AnswerThePublic

Einsatzbereich: Fragen & Longtails analysieren

Besonderheiten: Ideal für Blogartikel-Struktur

Google Keyword Planner

Einsatzbereich: Suchvolumen & Keyword-Vergleich

Besonderheiten: Offizielles Google-Tool (mit Ads-Konto)

SE Ranking/SISTRIX

Einsatzbereich: SEO-Monitoring & Wettbewerbsanalyse

Besonderheiten: Ideal für mittelgroße Unternehmen

Frase/Surfer SEO

Einsatzbereich: Content-Optimierung auf SERP-Basis

Besonderheiten: KI-gestützt & für fortgeschrittene Nutzer


Extra-Tipp: Schreib immer zuerst für Menschen und dann für Google. Gute Inhalte mit klarer Struktur, Mehrwert und echtem Interesse performen automatisch besser. SEO ist kein Trick, sondern Handwerk.




Blog bekannt machen & Reichweite aufbauen


Du hast einen großartigen Blog erstellt – jetzt soll ihn auch jemand lesen? Dann ist es Zeit für gezielte Distribution! Denn Content allein reicht nicht. Damit dein Blog sichtbar wird, musst du ihn aktiv promoten – am besten dort, wo deine Zielgruppe unterwegs ist.




Blog promoten: So erreichst du mehr Leser


Gerade in der Startphase kommt der Traffic nicht von allein. Die gute Nachricht: Du kannst mit wenig Aufwand viele Menschen erreichen – ganz ohne Ads. Wichtig ist: Blogartikel über Social Media teilen, gezielt netzwerken und deinen Content regelmäßig streuen.


Hier sind bewährte Wege, um deine Reichweite nachhaltig zu erhöhen:

  • Social Media nutzen: Teile deine Artikel auf LinkedIn, Instagram, Facebook oder Threads – mit persönlichem Bezug oder einem Teaser-Zitat.

  • Newsletter: Binde deine Blogartikel in deinen E-Mail-Verteiler ein. Wer deinen Newsletter liest, interessiert sich meist auch für deine Inhalte.

  • Communitys & Gruppen: Poste deine Artikel in fachlich passenden Gruppen (z. B. auf LinkedIn oder Reddit), achte aber auf Relevanz.

  • Backlinks aufbauen: Wenn andere Websites auf deinen Artikel verlinken, verbessert das dein Google-Ranking.

  • Blognetzwerke nutzen: Plattformen wie t3n, OMT oder Medium können dir neue Leser bringen.

  • Kooperationen & Gastbeiträge: Schreib für andere Blogs oder lade Gastautoren ein – so erreichst du neue Zielgruppen.

  • Content repurposen: Verwandle Blogartikel z. B. in Karussell-Posts, Reels, Podcasts oder Slides. Erfahre wie Content Repurposing funktioniert.




Verbreitungswege für deinen Blog


Zentrale Idee: Blogartikel


Verästelungen:

  • Eigene Kanäle: Website, Newsletter, Social Media

  • Externe Kanäle: Fachportale, Gastbeiträge, Blogger

  • Mehrfachverwertung: Reels, Carousel-Posts, Whitepaper

  • SEO & Backlinks: Google-Indexierung, interne Verlinkung, Erwähnungen

  • Community: LinkedIn-Gruppen, Foren, Netzwerke


Tipp: Nutze für jede Plattform eigene Texte & Tonalität – ein und derselbe Link-Post funktioniert nicht überall gleich gut.





Rechtliches beim Bloggen: Was du wissen musst


Auch wenn’s trocken klingt: Wer einen Blog betreibt, kommt um ein paar rechtliche Grundlagen nicht herum. Schon vor dem ersten veröffentlichten Beitrag solltest du sicherstellen, dass dein Blog DSGVO-konform ist – sonst drohen Abmahnungen oder Bußgelder.




Diese Punkte solltest du prüfen


  • Impressumspflicht: Jeder Blog mit geschäftlichem Hintergrund braucht ein vollständiges Impressum mit Name, Anschrift, Kontakt.

  • Datenschutzerklärung: Du musst transparent machen, welche Daten du erhebst – z. B. durch Cookies, Kommentare oder Analyse-Tools.

  • Bildrechte: Verwende nur Bilder, für die du die Rechte besitzt – z. B. eigene Fotos oder lizenzfreie Quellen mit korrekter Nennung.

  • Newsletter-Formulare: Setze auf ein Double-Opt-in-Verfahren und verlinke dabei immer auf deine Datenschutzerklärung.

  • Kommentare & Plugins: Achte auch hier auf Datenschutz – z. B. bei eingebetteten YouTube-Videos oder Social Sharing-Buttons.


Wenn du unsicher bist, lohnt sich ein rechtlicher Check – gerade als Selbstständiger oder Unternehmer.




Mini-Checkliste: Rechtliche Basics für Blogger


Hinweis: Ich darf keine Rechtsberatung geben – für individuelle Fragen empfiehlt sich ein Fachanwalt oder Datenschutzbeauftragter.




Fazit: Blog starten – mit Plan und Leidenschaft


Ein Blog ist weit mehr als nur eine Sammlung von Artikeln. Er ist dein digitales Sprachrohr, deine Bühne, dein Weg zur Sichtbarkeit. Wenn du deine Zielgruppe kennst, deine Themen strategisch planst und regelmäßig Inhalte veröffentlichst, kann dein Blog zu einem echten Wachstumsmotor werden – für dein Business, deine Marke oder deine persönliche Positionierung.


Wichtig ist: Starte nicht perfekt, sondern mit Plan und Leidenschaft. Du musst nicht alles wissen – du musst nur anfangen.




Du brauchst Unterstützung beim Schreiben deiner Blogartikel?


Dann lass uns zusammenarbeiten! Ich texte für dich SEO-optimierte Blogbeiträge, die nicht nur gefunden, sondern auch gelesen werden – strategisch geplant, auf deine Zielgruppe zugeschnitten und verständlich formuliert.






FAQ: Häufige Fragen zum Thema Blog erstellen


Wie starte ich einen Blog?

Du brauchst eine Domain, Webhosting und ein Content-Management-System (z. B. WordPress). Danach kannst du dein Design wählen, Seiten anlegen und mit dem ersten Beitrag starten.

Was kostet es, einen Blog zu erstellen?

Ein Blog kann bereits ab ca. 5–10 € pro Monat starten (für Hosting & Domain). Je nach Design, Plugins oder externer Unterstützung können weitere Kosten entstehen.

Welches CMS eignet sich für Anfänger?

Für Einsteiger ist WordPress ideal – es ist flexibel, weit verbreitet und lässt sich einfach erweitern. Alternativ kannst du auch Wix oder Jimdo nutzen, wenn du lieber mit einem Baukastensystem arbeitest.

Wie finde ich gute Themen für meinen Blog?

Überlege, welche Fragen deine Zielgruppe hat, recherchiere Keywords mit Tools wie Ubersuggest oder AnswerThePublic und plane deine Inhalte mit einem Redaktionsplan.

Wie oft sollte ich bloggen?

Regelmäßigkeit ist wichtiger als Masse. Ein guter Start ist 1–2 Artikel pro Monat. Wichtiger als die Frequenz ist, dass du kontinuierlich dranbleibst.

Muss ich beim Bloggen rechtlich etwas beachten?

Ja. Du brauchst ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und musst Bildrechte beachten. Auch Newsletter und Kommentare müssen DSGVO-konform sein.


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